Lese- und Schreiblehrgang

Der Fibel gebundene Lese- und Schreiblehrgang an der Astrid-Lindgren-Schule berücksichtigt den spezifischen Förderbedarf unserer Schülerinnen und Schüler im sprachlichen und auditiven Bereich.  Der Lehrgang ist eingebunden in eine ganzheitliche Sprachförderung im Lebensraum Schule. Er ermöglicht durch seine häufigen und vielfältigen Übungs- und Festigungsphasen in den Bereichen phonologische Bewusstheit, Graphem-Phonem-Korrespondenz, Synthese und Analyse allen Schülerinnen und Schüler unserer Schule einen erfolgreichen Schriftspracherwerb. Unterstützend werden Lautgebärden eingesetzt.

Unterstützend setzen wir die FRESCH-Methode in modifizierter Form ein. FRESCH (Freiburger Rechtschreibschule) ist eine Methode zur Förderung von Kindern mit Lese-Rechtschreib-schwierigkeiten, die für unsere Schüler/innen mit ihrem sonderpädagogischen Förderbedarf geeignet ist. Neuere Forschungsergebnisse und die Erfolge in der Schulpraxis bestätigen die Bedeutung der Integration von Bewegung und Wahrnehmung. Der Schriftspracherwerb orientiert sich am Silbenlesen und -schreiben, indem Sprache, Rhythmus und Bewegung synchronisiert werden.
Weitere Informationen finden sich hier.

Die Lesekonzeption der Astrid-Lindgren-Schule umfasst ...         
- Astrid-Lindgren-Schule als "lesende Schule"
- 3x wöchentlich feste Vorlesezeiten in allen Klassen im
  Rahmen von "Leseförderung durch Vorlesen" von
  Prof. Dr. Belgrad
- "Leseabenteuer": alle 6 Wochen lesen in der 1.Unterrichtsstunde 
  alle am Schulleben Beteiligten
- verlässliche Lesezeiten in allen Klassenstufen
- Klassenbibliotheken
- Schülerbücherei (Ausleihe und Lesezimmer)
- Buchpräsentationen ab Klassenstufe 2
- Projekt Ganzschrift
- Nutzung der Online-Leseplattform Antolin ab Klassenstufe 2
- Bibliotheksführerschein in Klassenstufe 3












"Lesende Schule"

Im Unterricht werden vorrangig die Lesetechnik, Leseflüssigkeit und sinnentnehmendes Lesen trainiert, was von Bedeutung ist, um die Lesekompetenz schrittweise zu erwerben und zu festigen. Im Rahmen des Projektes „Lesende Schule“ wird ergänzend zum Unterricht speziell die Leselust der Kinder auf emotionaler Ebene gefördert.
Dazu werden in regelmäßigen Abständen, circa alle 6 – 8 Wochen, sogenannte "Leseabenteuer" an der Schule durchgeführt. Dies heißt, dass in einer bestimmten Stunde alle Kinder, Lehrer, der Hausmeister, die Sekretärin und die Schulleitung, also alle am Schulleben beteiligten Personen, lesen. Auch die Kinder des Schulkindergartens und deren Erzieherinnen nehmen am Projekt teil. Den ersten Klassen und den Kindern des Schulkindergartens werden (Bilder-)bücher vorgelesen, die übrigen Kinder und Erwachsene lesen individuell ihrem eigenen Interesse entsprechend. Frei nach dem Motto: "Lesen ist ein Abenteuer, das Spaß macht".
Die Kinder dürfen hierzu gerne ihr Lieblingsbuch von zu Hause mitbringen. Damit es beim Lesen in der Schule gemütlich wird, können auch ein Kissen oder eine Decke von zu Hause mitgebracht werden.
Zusätzlich werden zu jedem Leseabenteuer Gäste von außerhalb eingeladen wie. z.B. die Leiterin der Iffothek in Iffezheim, der Bürgermeister und v.a. auch interessierte Eltern. So sollen unsere Schüler/innen erwachsene Lesevorbilder erleben und erfahren, dass Lesen Freude bereitet.