Sonderpädagogisches Arbeiten:
Die sonderpädagogische Arbeit der Astrid-Lindgren-Schule orientiert sich an dem Förderschwerpunkt Sprache.
Für uns bedeutet das:
- Entwicklungsorientierte sonderpädagogische Diagnostik und individuelle Förderplanerstellung (ILEB: individuelle Lern- und Entwicklungsbegleitung)
- Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten und regelmäßige Lern- und Entwicklungsgespräche
- Unterricht in kleinen Klassen mit aktuell maximal 12 Schüler:innen
- Gemeinsame Verantwortung zweier Lehrkräfte für eine Klasse
- unterrichtsimmanente Sprachtherapie: Sprachförderung als durchgängiges Unterrichts- und Arbeitsprinzip
- Individuelle Lernangebote und Sprachförderung im Unterricht auf Basis der Förderpläne
- Einzel- sowie Kleingruppenförderung im Bereich Sprache, Deutsch und Mathematik
- Logopädische Förderung durch eine ausgebildete Kollegin der Schule
- Förderung der auditiven Verarbeitung und Wahrnehmung
- gezielte Grammatikförderung durch z.B. Genus- und Kasustherapie
Lesende Schule:
Die Astrid-Lindgren-Schule versteht sich als eine „lesende Schule” nach dem Konzept von Prof. Dr. Jürgen Belgrad. Das bedeutet, dass neben dem regulären Lesenlernen im Unterricht speziell die Leselust der Kinder gefördert wird, indem schöne Lesemomente geschaffen werden. Das Leseförderkonzept unserer Schule umfasst daher folgende Inhalte:
- „Leseabenteuer”: An jedem Mittwoch nach den Ferien wird in den Klassen ein gemütliches Ambiente zum gemeinsamen Lesen geschaffen. Es wird vorgelesen und die Kinder haben die Möglichkeit, sich in ihre eigenen Bücher zu vertiefen. In Klasse 4 findet auch eine Kooperation mit der Werkrealschule in Iffezheim statt. Hier steht das gegenseitige Vorlesen im Vordergrund (Tandemlesen).
- 3 x wöchentlich feste Vorlesezeiten in allen Klassen
- eine gut ausgestattete Schulbibliothek zur Ausleihe und als Lesezimmer
- „Stille Pause”: Die Schüler:innen können ihre große Pause in der Bibliothek verbringen
- Bibliotheksführerschein
- Nutzung der Online-Leseplattform Antolin